Test Aaron/Westminster

Übersicht Verstärker Forum - auf Beitrag antworten - 8 Beiträge

von Tannerd, 23.02.2010 09:38, geändert am 23.02.2010 09:39

Hallo Joachim,

der Testbericht hat mir viel Spaß bereitet, da ich selbst schon sehr neugierig auf Aaron Produkte bin, da mein Freund Werner Enge mich immer neugierig macht.

Wenn das Ding eine alte Westminster (ich vermute mal, es war eine T.W. mit Tulip Waveguide System, da ihr geschrieben habt - keine Royal ) für das Geld betreiben kann - dann ist das Ding erste Sahne.

Glaube mir, an einer Westminster geht aber noch viel mehr - und wenn da der richtige Verstärker dranhängt - ist die 100% verfärbungsfrei bis zu Höllenpegeln.

Ich habe fast 10 Jahre so ein Ding mein Eigen genannt und wirklich mehrere Dutzend amps dran getestet.

Das mit der "kalten Stichflamme" kenne ich also sehr gut:)

Du kennst doch auch sehr gut den Charly Warnke, der das Open End Forum leitet, er hat Westminster (alter Typ und neuer Typ) schon in vielen Konfigurationen gehört, ihn kannst du mal fragen, er hat bei mir erlebt, was da möglich ist.

An kaum einem anderen Lautsprecher ist die Auswahl des Verstärkers so maßgeblich.

Ich denke gerne an meine Westminster zurück, waren schöne Jahre! Würde ich jederzeit wieder kaufen und fast allen gängigen Hifi Lautsprechern bevorzugen:)

Liebe Grüße

vom Tannerd vom Dienst:)

Re: Test Aaron/Westminster

von Jürgen Jansen, 28.02.2010 13:49

Bei aller Sympathie für die Tannoy-Koaxe und deren Liebhaber.
Bei diesem Test geht es darum, einen Verstärker an möglichst unterschiedlichen Lautsprechertypen zu testen und nicht festzustellen, an welchem Verstärker eine 20 Jahre alte Tannoy am besten klingt.

Re: Test Aaron/Westminster

von jpfeiffer, 02.03.2010 20:56

Nicht ganz. Wer in einen neuen Verstärker investiert, will ja nicht unbedingt gleichzeitig neue Lautsprecher kaufen. Den Aaron mit zwei Extrem-Schallwandlern zu kombinieren, die beide auf ihre Art sehr kritisch sind, halten wir für einen guten Weg.

In den nächsten Tagen vergleichen wir den Aaron – wie gewünscht und nötig – mit preisähnlichen Vollverstärkern.

LG
JP

Re: Test Aaron/Westminster

von Jürgen Jansen, 03.03.2010 11:54

Nun ja, das war sozusagen ein "Nebenprodukt" des Verstärkertests.
Wenn man heraus bekommen möchte, welches der geeignte Spielpartner für einen Lautsprecher ist, müsste man ihm schon mit mehreren unterschiedlichen Verstärkern zu Leibe rücken um einen Vergleich zu haben.
Für mich ist die Quintessenz aus dem bisherigen Test, dass der Aaron sowohl an inpedanzkritschen Lautsprechern als auch an solchen mit hohem Wirkungsgrad eine gute Figur macht. Als Tannoybesitzer würde ich für mich daraus aber maximal den Schluss ziehen, dass der Aaron ein geeigneter Kandidat unter vielen für die Westminster ist.

Gruß, Jürgen

Re: Test Aaron/Westminster

von willi, 09.03.2010 06:26, geändert am 09.03.2010 06:27

Daß der Aaron eine Westminster antreiben kann, versetzt mich nicht in Staunen, Aber daß Pfeiffer schreibt, das klinge, das klinge sogar sehr gut, schon. Für mich rückt so ein Aaron immer mehr nach vorn.

Gruß, Wi

Re: Test Aaron/Westminster

von Jürgen Jansen, 09.03.2010 14:19

Ob der betagte Threshold, der zum Vergleich an der Westminster spielte, noch in Topform war, wissen wir nicht.
Heute werden wir klüger. Dann berichtet geLiLi wie sich der Aaron im Vergleich zu bestens beleumundeten, preisähnlichen Verstärkern präsentiert. Schade nur, dass der Accuphase E 250 nicht mit am Start ist.
Es würde mich nicht überraschen, wenn der Aaron mindestens auf Augenhöhe mit den Vergleichsgeräten spielt. Mal sehen.
Gruß, JJ

Re: Test Aaron/Westminster

von willi, 12.03.2010 19:10

Ich besitze eine alte Krell-Endstufe, eine KSA 250 EUR. Ich habe sie vor ein paar Jahren "ausgemustert". Gegen einen Accuphase (Voll!)-Verstärker, ich glaube es war ein E-206 ??, hatte das Mammutteil keine Chance. ich kann mir also gut vorstellen, daß dieser Aaron in wesentlichen Punkten einer alten Verstärker-Kombi überlegen ist.

Meint der
Wi.

Re: Test Aaron/Westminster

von jpfeiffer, 15.03.2010 12:13

Völlig richtig, lieber Willi. Insbesondere Endverstärker wie die besagte 250er von Krell, die ich in den 1980er Jahren auch mal besaß, haben im feindynamischen Bereich gegenüber gut gemachten Vollverstärkern oft das Nachsehen. Zumindest, wenn moderate Pegel auf dem Programm stehen.

LG
JP

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